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Eine Dichtheitsprüfung für Abwasserleitungen kann gemäß der DIN EN 1610 in Verbindung mit DWA A-139 (Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen)oder bei in Betrieb befindlichen Leitungen gemäß der DWA Merkblatt M143 Teil1 und Teil 6 (Dichtheitsprüfungen bestehender erdüberschütteter Abwasserleitungen/–kanäle und Schächte mit Wasser, Luftüberdruck und Unterdruck bei Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Abwasserkanälen/–leitungen) mit dem Prüfmedium Luft oder Wasser durchgeführt werden. Die hierbei zu beachtenden Anforderungen und Prüfparameter sind den angegebenen Regelwerken zu entnehmen.
Speziell im Hausanschlussbereich empfiehlt es sich die Dichtheitsprüfung mit dem Prüfmedium Wasser durchzuführen, da es in der Regel Zugänglichkeitsprobleme (stark verzweigte Netze)und Abdichtungsprobleme zwischen den entsprechenden Absperrorganen/Prüfgeräte und der Rohrinnenwandung an den zu verschließenden Leitungen/Zuläufen gibt.
Über das Ergebnis der Dichtheitsprüfung ist eine Bescheinigung, Prüfprotokoll, ggfls. EDV-Druckverlaufsprotokoll, sowie ein Lageplan mit Darstellung der Entwässerungsleitungen anzufertigen. Die Ergebnisse sind vom Sachkundigen zu bewerten.
Diese Dokumentation ist von dem Prüfer und dem Eigentümer, mit Datumsangabe, zu unterzeichnen.
Die Originaldokumentation ist dem Eigentümer zu übergeben, ein Duplikat ist den Stadtentwässerungsbetrieben zu übergeben, ein Duplikat verbleibt beim Sachkundigen.
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