NATÜRLICH GUT
Seit einigen Jahrzehnten verringern Städte und Gemeinden die eingeleiteten Schmutzfrachten. Durch Neubau, Erweiterungen sowie durch verbesserte Techniken der kommunalen Kläranlagen und Abwassereinleitungen hat sich die Wasserqualität erheblich verbessert.
Die Gewässerstruktur wird geprägt durch:
- die Sohle: glatt, geriffelt, mit und ohne Ablagerungen
- die Böschungsausbildung bzw. -neigung: flache, steile oder senkrechte Böschung
- die Aue: der Bereich, der bei steigenden Wasserständen vom Gewässer mit genutzt wird. Bei stark eingetieften Gewässern wird keine Aue benetzt, sondern der gesamte Abfluss erfolgt über das Gerinne
- den Gewässerrandstreifen: der Bereich oberhalb der Böschungsoberkante, welcher von menschlicher Nutzung freigehalten ist
- den Verlauf: gerade oder mäandrierend (mit Kurven), steiles oder flaches Gefälle
Naturnahe Gewässerentwicklung und naturnaher Gewässerausbau umfassen Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur.
Erdkröte, Foto: Fotonatur
Gelbe Teichrosen, Foto: Doliwa
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