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Kennzeichen für einen natürlichen Bachlauf sind wechselnde Wasserstände und Lebensgemeinschaften, die sich an den Wechsel von feucht und trocken angepasst haben. Bäche und Flüsse in ihrer ursprünglichen Form unterliegen jährlichen Hochwassern. Sie lagern Sand- und Kiesbänke um, mäandrieren, verlagern ihre Betten und schaffen so einen vielfältig strukturierten Naturraum, der reich an Pflanzen und Tieren ist.
Heutzutage sind die meisten Bäche von ihrem Urzustand weit entfernt. Sie verlaufen begradigt, kanalisiert, eingeengt und oftmals sehr eintönig. Der Weg zurück ist wünschenswert und soll überall dort, wo es möglich ist, umgesetzt werden. So sollen vielfältige Maßnahmen zur naturnahen Gewässerentwicklung die Bäche wiederbeleben, damit Hindernisse und Verbau beseitigt und die Durchgängigkeit der Gewässer für Bachlebewesen aller Art gewährleistet werden können.
Dabei umfassen Maßnahmen der naturnahen Gewässerentwicklung und des naturnahen Gewässerausbaus auch Aktivitäten zur Verbesserung der Gewässerstruktur.
Die Gewässerstruktur wird geprägt durch:
Mit dem Inkrafttreten der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) am 22. Dezember 2000 wurde der Startschuss für eine integrierte Gewässerschutzpolitik in Europa gegeben. Daraus und aus der weiteren Umsetzung in Bundes- und Landesrecht werden die rechtlichen Rahmenbedingungen abgeleitet.
Krummbach, Foto: Peter Jost
Köcherfliegenlarve, Foto: Olaf Hädicke
Groppe, Foto: Wolfgang Pölzer
Butzbach, Foto: Peter Jost
Gelbrandkäfer, Foto: Burkhard Wysekal
Gelbe Teichrosen, Foto: Doliwa
Strudelwurm, Foto: Marko König
Rohrkolben, Foto: Fotosearch