Hochwasserstufe 1

Überflutungsvorsorge ist eine wichtige kommunale Gemeinschaftsaufgabe

Überflutungsvorsorge ist eine wichtige kommunale Gemeinschaftsaufgabe
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15.03.2017

Der Klimawandel hat in den vergangenen Jahren zunehmend für extreme Wetterlagen mit starken Niederschlagsereignissen und langen Hitzeperioden gesorgt. Außergewöhnliche Starkregen haben in vielen deutschen Städten wiederholt schwere Überflutungen mit enormen Sachschäden verursacht und mancherorts sogar Menschenleben gekostet. Die Städte sind für die Auswirkungen von Wetterextremen besonders anfällig, weil viele Menschen in Gefahr sind und hohe materielle Schäden an der Infrastruktur und an den Gebäuden entstehen können.

Die Stadt Köln steht vor dem Hintergrund der Klimawandelfolgen auch vor großen stadtplanerischen Herausforderungen: der Umgang mit der prognostizierten zunehmenden Überwärmung kernstädtischer Quartiere und insbesondere die gezielte Vorsorge gegenüber Schadensrisiken aus extremen Niederschlagsereignissen.

Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln) tragen bereits durch eine kompetente Planung und den zuverlässigen Betrieb des Kölner Kanalnetzes aktiv zum Schutz vor Überflutungen bei. Bei extremen Regenereignissen entlädt sich auf sehr kleinem Raum ein Vielfaches der Wassermengen, für die Kanalsysteme ausgelegt werden, so dass die vorhandenen Kanäle nicht ausreichen, um das Wasser schadensfrei abzuführen. Damit sowohl Hauseigentümer als auch Bauwillige und Architekten informiert, sensibilisiert und zur Eigenvorsorge angeregt werden, haben die StEB Köln bereits im Jahr 2016 den Leitfaden „Wassersensibel planen und bauen in Köln“ entwickelt. Dieser liefert praktische Hinweise, wie Gebäude wirksam vor Überflutungsschäden geschützt werden können.

Gemeinsam mit der Stadt Köln haben die StEB nun einen weiteren „Leitfaden für eine wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung in Köln“ erarbeitet. Er richtet sich an alle öffentlichen Stellen, Stadtentwicklungsgesellschaften, Investoren und privaten Ingenieurbüros, die an der Gestaltung der städtischen „Oberfläche“ beteiligt sind. Das Ziel ist es, ökologisch und ökonomisch effiziente Anpassungsmaßnahmen an die sich ändernden Niederschlagsverhältnisse im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung darzustellen und weiter zu entwickeln. Das reicht von vorhandenen Planungswerkzeugen, Maßnahmenpotenzialen und Einsatzmöglichkeiten bis zu planungsrechtlichen Aspekten und gut umgesetzten Beispielen.

Die StEB Köln stellen mit dem Leitfaden einen weiteren Baustein ihrer Kampagne Überflutungsvorsorge vor, mit der sie gezielt zu dem Thema aufklären, sensibilisieren und Empfehlungen aussprechen möchten.

Wir möchten Sie herzlich zu einem gemeinsamen Pressetermin einladen, um Ihnen den neuen Leitfaden und die neu entwickelte interaktive Starkregengefahrenkarte vorzustellen.

Montag, 20.03.2017, 10.30 Uhr
Rathaus, Spanischer Bau, Lichthof
50667 Köln

An der Pressekonferenz werden teilnehmen:

Herr Beigeordneter Franz-Josef Höing, Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen sowie Vorsitzender des Verwaltungsrates der StEB Köln
Herr Beigeordneter Dr. Harald Rau, Dezernat Soziales, Integration und Umwelt
Herr Otto Schaaf, Vorstand StEB Köln

sowie weitere Fachkollegen aus den städtischen Ämtern und von den StEB Köln.

Bitte geben Sie uns eine kurze Information, ob Sie teilnehmen werden.

Ihr Ansprechpartner

Andrea Bröder
Unternehmenskommunikation - Presse und Redaktion
0221 221-28941, Mobil: 0163 5385107
andrea.broeder@steb-koeln.de