Hochwasserstufe 1

Dach- und Fassadenbegrünung: Stadt und StEB Köln starten Offensive - Förderkonzept umfasst Finanzvolumen von drei Millionen Euro

01.10.2018

Pressegespräch am Donnerstag, 4. Oktober 2018, 10.30 Uhr

Bei Dirk Frölich, Marienstraße 45 (Innenhof), Köln-Ehrenfeld

Vor dem Hintergrund des Klimawandels stellen die Stadt Köln und die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln) das Thema „Grün“ besonders in ihren Fokus. Unter der Überschrift „GRÜN hoch 3 | DÄCHER | FASSADEN | HÖFE“ hat das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln ein Förderkonzept entwickelt, das Bürgerinnen und Bürger und Vereine und Initiativen unterstützt und anregt, private Haus- und Hofflächen zu begrünen.

Das Umweltamt der Stadt Köln und StEB Köln haben gemeinsam einen Leitfaden zur Entsiegelung und Begrünung privater Flächen erstellt und herausgegeben, der sich diesem Thema widmet, die Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen erläutert und Tipps für eine attraktive Grüngestaltung gibt.

Am Donnerstag, 4. Oktober 2018, stellen Dr. Agnes Klein, Beigeordnete für Jugend, Bildung und Sport der Stadt Köln (in Vertretung für den Beigeordneten Dr. Harald Rau, Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt), Otto Schaaf, Vorstand StEB Köln, und Christian Hartwig, Leiter der Abteilung Umweltvorsorge und -planung beim Umweltamt, das Förderprogramm „GRÜN hoch3“ und den Leitfaden „Mehr Grün für ein besseres Klima in Köln“ vor.

Brigitte Röde, Landschaftsarchitektin und Verbandsprecherin für Gartenkunst und -kultur vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten in NRW, gibt Tipps und erläutert verschiedene Möglichkeiten, Dach-, Fassaden- und Hofflächen zu begrünen.

Für Fragen zu „Starkregenereignissen und Auswirkungen auf beziehungsweise Schutz von Gebäuden“ steht Ingo Schwerdorf, Abteilungsleiter „Wasserwirtschaftliche Planungen“ bei den StEB Köln, zur Verfügung.

Dirk Frölich, Eigentümer des Hauses Marienstraße 45 in Köln-Ehrenfeld, zeigt und erläutert im Anschluss seine Begrünungsmaßnahmen an Dach-, Fassaden- und Hofflächen.

Das Förderkonzept umfasst ein Finanzvolumen von drei Millionen Euro und ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Gefördert werden zum Beispiel der Aufbau einer Vegetationsschicht, die Entfernung von versiegelnden Bodenbelägen, Rank-Hilfen und bodengebundene Fassadenbegrünungs-Systeme, Pflanzen und Pflanzmaßnahmen, Abbruch von Mauern, Zäunen und Gebäuden und das Anlegen von Hochbeeten.

Gefördert werden bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Zuschuss von 50 Prozent der als förderungsfähig anerkannten Kosten, höchstens jedoch 40 Euro pro Quadratmeter gestalteter Dach-, Boden- und Fassadenfläche. Pro Antragsteller und Jahr werden maximal 20.000 Euro gefördert.

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