Hochwasserstufe 1

Eine matschige Angelegenheit: Die Entschlammung des Blücherparkweihers

Eine matschige Angelegenheit: Die Entschlammung des Blücherparkweihers
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27.11.2018

Die Entschlammung steht als erster großer Schritt der Sanierungsmaßnahme des Blücherparkweihers an. Bevor der Schlamm aus dem Teich gelassen wird, verdünnen ihn die StEB Köln mit dem Weiherwasser und leiten das Gemisch – geschätzt rund 2.000 m³ – in das Kanalnetz ab. „Dazu haben wir im Vorfeld Proben entnommen und auf ihre Unbedenklichkeit überprüft“, erklärt Projektleiter Axel Scholle von den StEB Köln.

Die Entschlammung ist für den geplanten Beckenumbau notwendig. Der Schlamm entsteht insbesondere durch die Hinterlassenschaften der Wasservögel, aber ebenso durch falsche Zufütterung von Besuchern des Weihers. Sand führt ebenfalls zu einer Gewässerveränderung. Anschließend können Weihersohle und Ufereinfassungen saniert werden. Dadurch soll letztendlich der hohe Verbrauch an zugeführtem Grundwasser reduziert werden. Bis zu 30.000 m³ Wasser versickerten im Jahr durch die schadhafte, undichte Randeinfassung und Sohle.

Realisiert wird die Entschlammung durch die Kurstjens GmbH, ein spezialisiertes Unternehmen für Nassbaggerarbeiten, mechanische Schlammentwässerung und -trocknung sowie für Waschverfahren bei der Bodenbehandlung. Gemeinsam arbeiten sie werktäglich acht bis zehn Stunden vor Ort. Das Abpumpen wird circa sechs Wochen dauern. Die Parknutzung ist währenddessen fast uneingeschränkt möglich. Die Lärmbelästigung wird dabei so gering wie möglich gehalten.

Nach der Entschlammung folgt 2019 der nächste große Schritt. Dann wird das Becken zunächst abgebrochen und dann neu aufgebaut. Zukünftig soll eine Deponiefolie den Austritt ins Erdreich verhindern. Die Wassertiefe wird im mittleren Bereich von 1,40 Meter deutlich auf 2,60 Meter erhöht.

Weitere Information zur Sanierung des Blücherparkweihers erhalten Sie hier .