Hochwasserstufe 1

StEB Köln führen Fischbestandskontrolle durch

29.06.2018

Hochsommerliche Temperaturen und eine generelle Nährstoffüberversorgung haben in der Vergangenheit an verschiedenen Kölner Stadtgewässern zu Problemsituationen geführt, die zum Teil mit Fischsterben verbunden waren. Seit 2011 führt daher der Rheinische Fischereiverband e.V. (bis 2017 im Auftrag der Stadt Köln, ab 2018 im Auftrag der StEB Köln) Untersuchungen an den Kölner Parkweiher durch und ermittelt den Fischbestand. Auf der Basis dieser Ergebnisse werden Maßnahmen zur Steuerung der Fischbestandsentwicklung formuliert. Die Zielsetzung ist es, im Sinne einer Biomanipulation die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern und einen angemessenen Fischbestand aufzubauen.

Wie funktioniert die Elektrobefischung?

Um den Fischbestand in einem Weiher oder Teich angemessen prüfen zu können, ist es nicht notwendig das gesamte Wasser abzupumpen. Stattdessen nutzt man den Einsatz von elektrischer Spannung, sodass die Fische unbeschadet aus dem Wasser entnommen werden können. Der elektrische Impuls bewirkt, dass die Fische zielgerichtet in den Kescher schwimmen und problemlos herausgefischt werden können. Die Tiere kommen sie dabei nicht zu Schaden. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn die Fischbestandsaufnahme dient letztlich dem Wohl der Fische.

Bei der Elektrobefischung wird ermittelt, wie viele Tiere in dem Weiher leben. Darüber hinaus werden das Alter sowie das Geschlecht der Tiere bestimmt. Im Anschluss an die Untersuchungen werden die Fische selbstverständlich wieder zurück ins Wasser gesetzt. Mit Hilfe der erhobenen Informationen kann Aufschluss darüber gewonnen werden, ob sich das Gewässer in einem guten Zustand befindet.

Die Arbeiten am Volksgartenweiher werden am 03.07.2018 ab ca. 8 Uhr durchgeführt und dauern einen Tag.

Ihr Ansprechpartner

Katja Zillken
0221 221-28031, Mobil: 0163 5385177
katja.zillken@steb-koeln.de