Hochwasserstufe 1

StEB Köln mit Wanderausstellung zur Überflutungsvorsorge im Bezirksrathaus Köln-Porz

02.05.2018

Die Rheinhochwasser-Saison ist überstanden; mit den warmen Temperaturen einhergehend steigt nun wieder die Gefahr lokaler Unwetter. Porz war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach von solchen Wolkenbrüchen betroffen und infolge des Klimawandels müssen wir uns darauf einstellen, dass die Wetterextreme künftig zunehmen werden.

Als modernes Unternehmen übernehmen die StEB Köln im Rahmen ihres professionellen Services Verantwortung für eine bessere Vorsorge.

Gemeinsam haben die StEB Köln und die Stadt Köln sich daher zum Ziel gesetzt, als Teil der Klimafolgenanpassung die Überflutungsvorsorge gegen sommerliche Starkregenereignisse zu verbessern. Das Handlungsprogramm knüpft an zahlreiche Maßnahmen an, die in der Vergangenheit bereits gegen Rheinhochwasser ergriffen wurden. Zur Starkregenvorsorge gehört neben eigenen Maßnahmen auch die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie sich Private gegen Überflutungen schützen können. Sie sind durch das Wasserhaushaltsgesetz im Rahmen ihrer Möglichkeiten sogar zur Eigenvorsorge verpflichtet.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, haben die StEB Köln eine Wanderausstellung zu Überflutungsschutz und -vorsorge erarbeitet. Diese war im März und April erstmals sechs Wochen im Stadtbezirk Köln-Lindenthal ausgestellt.

In Kooperation mit dem Bürgeramt Porz wird die Ausstellung nun im Bezirksrathaus Porz gastieren. Vom 15. Mai bis 29. Juni können sich Interessierte im Foyer des Bürgeramtes Porz zu den folgenden Fragen informieren:

Wie entsteht sommerlicher Starkregen und was sind die Folgen? Welche Möglichkeiten gibt es, sich hierauf vorzubereiten und zu schützen? Was ist der Unterschied zwischen oberirdischer Überflutung und Kanalrückstau?

Am 15. Mai um 16:45 Uhr wird die Ausstellung offiziell durch Jürgen Becker, Stellvertretender Vorstand der StEB Köln, und Bezirksbürgermeister Henk van Benthem im Foyer des Bürgeramtes eröffnet. Die Presse ist herzlich zum Fototermin eingeladen.

Darüber hinaus wird Marc Daniel Heintz von den StEB Köln aus der Abteilung Wasserwirtschaftliche Planungen zu Beginn der anschließenden Bezirksvertretungssitzung um 17 Uhr einen kurzen Vortrag zur Überflutungsvorsorge und den Aktivitäten der StEB Köln und der Stadt Köln halten.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger besteht vom 22. Mai bis 26. Juni jeweils dienstags von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, im Foyer des Bürgeramtes in den persönlichen Kontakt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der StEB Köln zu treten und individuelle Fragen zur Überflutungsgefährdung zu stellen.

Ihr Ansprechpartner

Andrea Bröder
Unternehmenskommunikation - Medien und Themen
0221 221-28941, Mobil: 0163 5385107
andrea.broeder@steb-koeln.de