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StEB Köln stehen weiterhin zu umfassendem Gewässerschutz - Leitungen müssen dicht sein

12.08.2020

Am 12.08.2020 ist die „Verordnung zur Anpassung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser“ im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes NRW veröffentlicht worden. Sie tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Danach ist eine verpflichtende Funktionsprüfung privater Abwasserleitungen, die zur Fortleitung häuslichen Abwassers in Wasserschutzgebieten dient, zukünftig nur noch

- bei Neubauvorhaben

- bei wesentlichen Änderungen und

- in begründeten Verdachtsfällen

vorgesehen. Die Prüffrist bis zum 31.12.2020 für Leitungen, die nach dem 1. Januar 1965 errichtet wurden, entfällt. Bestehende Regelungen zur Prüfung industrieller oder gewerblicher Abwasseranlagen sowie über die bereits abgelaufene gesetzliche Frist 31.12.2015 bleiben unberührt. Unberührt bleibt auch die Eigenverantwortung, die jeder Eigentümer für die ordnungsgemäße Funktion seiner Abwasserleitungen trägt. In Köln umfassen die privaten Abwasserleitungen sämtliche Leitungen auf den privaten Grundstücken bis hin zur Außenkante des Hauptkanals in der Straße.

Die StEB Köln haben in den vergangenen Jahren die öffentlichen Kanäle in allen Wasserschutzzonen systematisch untersucht und bei Bedarf saniert. Sie sehen darin eine wichtige und notwendige Maßnahme zum vorbeugenden Schutz unseres Trinkwassers. Damit sind die StEB Köln im öffentlichen Bereich aktiv nach vorne gegangen. Wirksam ist die Sanierung des Systems jedoch nur, wenn auch die privaten Abwasserleitungen intakt sind. „Gewässerschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und endet nicht an der Grundstücksgrenze“, sagt Otto Schaaf, Vorstand der StEB Köln.

Aus diesem Grund empfehlen die StEB Köln allen Grundstückseigentümern auch weiterhin und unabhängig von einer rechtlichen Anforderung, den Zustand und die Funktion ihrer privaten Abwasserkanäle in Wasserschutzgebieten zu überprüfen. Damit leistet jeder Grundstückseigentümer einen wichtigen Beitrag zu einem umfassenden Gewässerschutz in Wasserschutzzonen und gewährleistet den störungsfreien Abfluss seiner Abwässer.

Hauseigentümer können sich hierzu über die Internetseiten der StEB Köln hier informieren oder sich auch gerne telefonisch oder persönlich nach telefonischer Anmeldung beraten lassen.

Ihr Ansprechpartner

Andrea Bröder
Unternehmenskommunikation - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
0221 221-28941, Mobil: 0163 5385107
andrea.broeder@steb-koeln.de

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