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Erdarbeiten am Volksgartenweiher werden fortgesetzt

Erdarbeiten am Volksgartenweiher werden fortgesetzt
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22.11.2023

Im Becken des Kölner Volksgartenweihers können wieder die Bagger rollen: Der Kampfmittelräumdienst hat seine Suche nach Weltkriegsmunition abgeschlossen und die Fläche für Bauarbeiten freigegeben. Allerdings erschwert die feuchte Witterung den Einsatz von schwerem Gerät.

Bei ihrer gründlichen Suche stießen die Kampfmittelräumer auf Munitionsreste, Einschlagskrater und Metallteile von detonierten Bomben. Größere Sprengkörper oder gar eine Fliegerbombe wie im Juli 2023 befanden sich nicht auf dem Gelände. Die Bauarbeiten am Weiherbecken können nun sicher fortgesetzt werden.

Stück für Stück werden jetzt die Randbereiche aufgenommen. Um hierbei die Wurzeln der umliegenden Bäume zu schützen, trägt das Bau-Team in Ufernähe kaum Erde ab. Zudem sollen dort zukünftig Flachwasserzonen entstehen, die Lebensraum für viele Wasserpflanzen bieten. Später arbeiten sich die Bagger dann vom Rand aus immer weiter Richtung Weihermitte vor. Dort wird das Becken künftig bis zu vier Meter tief sein. Erschwert werden die Erdarbeiten durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen. Wenn der Weihergrund durchnässt und schlammig ist, kann er nicht von schwerem Gerät befahren und die Erde nicht abgefahren werden.

Unabhängig vom Wetter laufen die Arbeiten am unterirdischen Betriebsraum im Bereich der Hauptzufahrt. Dort wird die Technik zur Erhaltung der Wasserqualität, wie Pumpen und Filter, ihren Platz finden. Nach der Bodenplatte, werden dort gerade die Seitenwände betoniert. Im nächsten Schritt werden die technischen Geräte eingesetzt und durch Rohre mit dem Weiher verbunden. Wenn der neue Betriebsraum fertiggestellt ist, kann die Baugrube dort wieder verfüllt werden und der Weg kann für die Öffentlichkeit wieder frei gegeben werden. Die unterirdischen Anlagen zur Erhaltung der Wasserqualität werden dann nicht mehr sichtbar sein.

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