Hochwasserstufe 1

Der Weg des Abwassers

Von Ihrem Haushalt fließt das Abwasser über unser Kanalnetz bis in die Kölner Klärwerke. Verfolgen Sie mit uns den Weg des Abwassers und entdecken Sie, was die StEB rund um die Sammlung, Reinigung und Ableitung des Kölner Abwassers tun. Erfahren Sie außerdem, wie Sie selbst das Kölner Wasser und damit auch die Umwelt schützen können.

Wieso hat jeder mit den StEB zu tun?

In der Küche, im Bad, auf Ihrem Grundstück – überall, wo Abwässer entstehen, sind die StEB aktiv. Unsere Aufgabe ist das Sammeln, Reinigen und Ableiten von Abwasser über unsere Kanalsysteme. Wir fühlen uns für den gesamten Weg des Abwassers verantwortlich.

Die StEB kümmern sich außerdem darum, dass die rund 95.000 Abläufe der Kölner Straßen regelmäßig gereinigt werden.

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Was gehört nicht in den Abfluss oder die Toilette?

Kaum jemand denkt daran, dass die Stoffe, die in die Toilette geworfen oder gekippt werden, der Umwelt schaden können. Doch was an Grob- und Schadstoffen in das Abwasser gelangt, landet schließlich auch im Wasserkreislauf. Diese Stoffe belasten nicht nur die Rohrleitungen und das Kanalnetz. Sie können auch den biologischen Reinigungsprozess der Kläranlage stören.

Feuchttücher wie Allzweck-, Bodenreinigungs-, Baby-, Brillen-, Erfrischungs- und Abschminktücher behindern die Abwasserleitung z. B. durch Verstopfen der Pumpanlagen im Kanalnetz und erzeugen so unerwünschten Rückstau unter Umständen bis in die privaten Keller hinein und in jedem Fall Instandsetzungskosten.

In den Kläranlagen müssen Grob- und Schadstoffe mit hohem Aufwand aus dem Abwasser herausgefiltert und entsorgt werden. Dieser zusätzliche Aufwand landet schließlich wieder bei den Einwohnern: Er wird durch die Abwassergebühren kompensiert.

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Was gehört nicht in den Abfluss oder die Toilette?

Welches sind die Dinge, die fälschlicherweise in der Toilette entsorgt werden?

Speisereste, Hygieneartikel wie Slipeinlagen, Tampons, Windeln, Binden, Feuchttücher (wie Allzweck-, Bodenreinigungs-, Baby-, Brillen-, Erfrischungs- und Abschminktücher), Medikamente, Brat- und Frittierfette, Speiseöle etc.

Welche genauen Probleme kommen auf die StEB zu, wenn Essen, Medikamente, Chemikalien oder sogar Bauschutt in der Toilette entsorgt werden?

Stoffe, die über die Toilette im Abwasser landen, schaden zum einen unserer Umwelt. Außerdem müssen sie in den Kläranlagen mit hohem zusätzlichem Aufwand wieder herausgeholt und gewissenhaft entsorgt werden. Dieser zusätzliche Aufwand spiegelt sich auch in der Höhe der Abwassergebühren wieder.

Wie entsorge ich Medikamentenreste richtig?

Medikamentenreste gehören nicht in die Toilette oder die Spüle. In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung zur Entsorgung von Medikamenten und Arzneimitteln. Über die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Website arzneimittelentsorgung.de erfahren Sie, wie eine umweltbewusste Entsorgung an Ihrem Wohnort erfolgen sollte.

Hat sich die Rattenproblematik in den vergangenen Jahren verschlimmert und woher kommt sie?

Es gibt keine besondere Problematik. Wie viele Ratten es in Köln gibt, kann nicht beziffert werden. Daher gibt es auch keine Verschlimmerung. Ratten gibt es in jeder Großstadt, in jeder Kleinstadt und auch in jedem Dorf.

Findet das Rattenproblem nur in den Kanalisationen oder auch an der Oberfläche statt?

Auch an der Oberfläche, daher ist es kein spezielles Kanalisationsthema.

Wie versuchen die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe prophylaktisch dagegen zu wirken?

Da Ratten sich auch an der Oberfläche aufhalten und dies daher kein spezielles Kanalisationsthema ist, werden als Gegenmaßnahmen z.B. Köder an exponierten Stellen, die besonders befallen sind, ausgelegt. Betroffene Bereiche können beispielsweise große Wohnblocks sein, wo erfahrungsgemäß der Müll neben den Tonnen liegt und im Bereich von Imbissbuden/Gaststätten halten sich Ratten ebenfalls gerne auf.

Was waren die Hintergründe der Plakataktion der StEB?

Am 4. März 2014 startete an 160 Standorten die zweite Plakat-Kampagne in der Stadt Köln auf sogenannten Mega-Lights. Dabei verwendeten die StEB ein Motiv, mit dem auf augenzwinkernde und proaktive Art und Weise Aufmerksamkeit zur Vermeidung von Müll & Co. in Toiletten erzeugt werden sollte.

Wie sieht die Prognose für die Zukunft aus (Ratten, Medikamentenresistenzen etc.)?

Je besser wir uns alle an eine korrekte Abfallentsorgung halten, umso schwerer haben es z. B. Ratten und Medikamentensubstanzen gelangen nicht ins Abwasser.

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Wie gelangt das Regenwasser von den Straßen in den Kanal?

Wenn es regnet, fließt das Wasser im Rinnstein der Straße entlang. Es strömt in den Straßenablauf, auch Gully genannt, durch den Schmutzfänger (Korb unter dem Straßenablauf) und von dort in den Kanal. Zum besseren Verständnis zeigen wir in der Grafik hierzu einen Querschnitt an.

Funktionsweise Straßenablauf

Die Grafik zeigt die verschiedenen Füllstände eines Schmutzfängers an.
Selbst bei einem vollen Schmutzfänger kann das Regenwasser noch ablaufen.
Erst wenn der Gully-Rost verstopft ist, funktioniert das nicht mehr.

Für einen problemlosen Ablauf müssen die Schmutzfänger in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. In Köln gibt es ca. 96.000 Straßenabläufe. Wir sind jeden Tag mit unseren sogenannten Saugfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs und reinigen jährlich ca.100.000 Straßenabläufe. Wir reinigen bedarfsgerecht, in der Regel einmal im Jahr und an Brücken oder in Unterführungen mehrmals jährlich. Sie haben uns sicherlich bereits mit unseren großen weißen Fahrzeugen im Straßenraum gesehen.

Wenn der Gully-Rost durch Laub oder Straßenkehricht verstopft ist, kann das Wasser nicht mehr ablaufen. Straßen können dadurch überschwemmt werden. Wenn ein Gully-Rost verstopft und dadurch die Straße überschwemmt ist, helfen Sie bitte und informieren Sie uns. Sie erreichen uns montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0221 221 26868. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und benennen uns die überschwemmte Straße, möglichst unter Angabe der betroffenen Hausnummern sowie Ihrer Telefonnummer für etwaige Rückfragen. Wir werden Ihr Anliegen am kommenden Werktag schnellstmöglich bearbeiten.

In dringenden Notfällen wenden Sie sich bitte an die Berufsfeuerwehr Köln unter der bekannten Telefonnummer 112.

Helfen auch Sie mit, dass die Gullys laubfrei bleiben!

Oft verhindert auch angeschwemmtes Laub den ordnungsgemäßen Abfluss. Wenn Wasser auf der Straße steht, kann es bereits hilfreich sein, das Laub mit einem Besen abzukehren. Dies betrifft insbesondere Straßeneinläufe, die sich unmittelbar im Bereich von Bäumen befinden. Auf keinen Fall darf jedoch der Rost selber entfernt werden!

Saugwagen der StEB im Einsatz

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Was geschieht im Kanalnetz?

Inliner-Kanalsanierung Oskar-Jäger-Straße in Köln-Ehrenfeld

Foto: StEB, Fotograf: Peter Jost

Das Abwasser der Stadt wird über ein Kanalnetz von rund 2.400 Kilometern Länge zu den fünf Kölner Kläranlagen abgeleitet. Hier wird es gereinigt, bevor es in den Rhein fließt.

Der Betrieb der Kanalisation erfolgt überwiegend im Mischsystem. Dabei wird Regen- und Schmutzwasser gemeinsam in den Kanal geleitet. Damit die Mischwasserkanäle bei starken Regenfällen nicht überlastet werden, wurden zusätzliche Stauräume und Entlastungsbauwerke geschaffen. Aufgrund der örtlichen Verhältnisse existieren in einzelnen Gebieten Trennsysteme zur Regenwasserableitung. Dabei wird das Regenwasser in die nächstgelegenen Gewässer geleitet.

Damit das Kanalnetz optimal funktioniert, müssen die Kanäle regelmäßig gereinigt, inspiziert und ausgebessert werden. Auch in Zukunft möchten wir den Abflussbetrieb weiter optimieren, ohne größere bautechnische Veränderungen am Kanalnetz vorzunehmen.

Erfahren Sie mehr über Kanalbau und -sanierung in unseren Broschüren:

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Führt die Abwasserableitung und -reinigung zu Gerüchen?

Frisches Abwasser stinkt nicht! Das glauben Sie nicht? Das muss Ihnen auch erläutert werden. Natürlich riecht auch frisches Abwasser.
Der Satz will sagen, dass Abwasser, das ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist, unter normalen Umständen nur ausnahmsweise auf der Straße wahrgenommen wird.

Das macht sich das Kölner Kanalnetz zu Nutze. Es handelt sich um ein offenes System, bei dem über Kanalschächte und Lüftungsöffnungen Umgebungsluft zugeführt wird. Somit kann darüber eine ausreichende Versorgung des Abwassers mit Sauerstoff stattfinden. Das Abwasser bleibt in diesem Sinne frisch und führt in der Regel nicht zu unangenehmen, wahrnehmbaren Gerüchen.

Das Abwasser wie auch das Regenwasser wird in Köln überwiegend gemeinsam in Kanälen dem Klärwerk zugeführt. Wie in ganz Mitteleuropa haben wir auch in Köln die sogenannte Schwemmkanalisation. Die Kanäle sind so berechnet und gebaut, dass auch in der Nacht, wenn weniger Abwasser entsteht, die üblichen im Abwasser enthaltenen Feststoffe weiter geschwemmt werden und sich nicht etwa ablagern. Gerade in Ablagerungen können Fäulnisprozesse ablaufen, deren Abbauprodukte wie Schwefelwasserstoff ursächlich für unangenehm, wahrnehmbare Geruchsbildungen sind.

Völlig geruchsfrei kann eine Kanalisation, kann ein Klärwerk nicht betrieben werden. Gerade im Herbst und im Winter findet bei relativ warmem Wasser und kühler Luft eine Luftbewegung aus dem Kanal heraus statt. Gerüche sind dann zwar unvermeidlich, sie sind allerdings in der Regel nur unmittelbar über den Kanalschächten auf der Straße wahrnehmbar.

Aufgrund der klimatischen Entwicklungen und dem Rückgang des Verbrauchs von Trinkwasser können dennoch an einigen Stellen üble Gerüche darüber hinaus auftreten. Erfahren Sie hier, welche Bedingungen dazu beitragen, was die StEB dagegen tun und wie sie sich verhalten können, wenn Sie Gerüche wahrnehmen.

Fünf Fragen und Antworten zum Thema:

Unter welchen Bedingungen treten Gerüche auf?

Die Sommer in Deutschland werden aufgrund der Klimaveränderungen heißer und es kann zu längeren Trockenperioden kommen. Die Einwohner verbrauchen weniger Trinkwasser und die Industrie stellt immer mehr auf wasserarme Verfahren um. Dies zeigt sich auch in Köln, wo der Wasserverbrauch seit 1990 bei konstanter Bevölkerungszahl um zwanzig Prozent gesunken ist.

Im Sinne des Wasserschutzes ist dies erwünscht. Die Nebenwirkung ist jedoch auch, dass die Fließgeschwindigkeiten im Kanal sinken und zumindest für das häusliche Abwasser weniger Wasser zum Wegschwemmen der Schmutzfracht zur Verfügung steht und auch das alte Wasser selber mehr Zeit hat, in Fäulnis überzugehen. Unter ungünstigen Bedingungen fördert dies die Entstehung von Fäulnisprozessen, wobei geruchsintensive Stoffwechselprodukte, wie Schwefelwasserstoff, entstehen können.

Neben dem Kanalnetz können auch Gerüche in Klärwerken entstehen. Klärwerke müssen ständig laufen, sind aber auch der Alterung unterworfen und werden daher regelmäßig instandgesetzt und modernisiert. Dazu gehört, dass Vorrichtungen des Geruchschutzes vorübergehend entfernt oder deaktiviert werden müssen. Bei kleineren Kläranlagen können sich auch vorübergehende Schmutzfrachtstöße aus der Industrie bemerkbar machen.

Die Baugesetzgebung berücksichtigt diese Verhältnisse, indem für die Bauplanung Mindestabstände von 300 m für mittelgroße und 500 m für große Kläranlagen vorgeschrieben werden. Die Kölner Kläranlagen Stammheim und Langel sind in diesem Sinne große Anlagen (> 100.000 Einwohnerwerte) die weiteren noch mittelgroße. Historisch bedingt ist die Wohnbebauung besonders an den Standorten Stammheim, Rodenkirchen und Wahn leider schon näher an die Kläranlagen herangerückt.

Was tun die StEB um Gerüche zu vermeiden?

Die Kölner Kanäle werden von den StEB gereinigt, um fäulnisbegünstigende Ablagerungen zu verhindern. Im Stadtgebiet gibt es bekannte Problemstellen, die individuell - teilweise auch monatlich- gereinigt werden. Zusätzlich erfolgt die Reinigung bei erkanntem Bedarf.

Bei den meisten Kanälen funktioniert das Schwemmprinzip sehr gut. Feststoffe werden zuverlässig weitertransportiert. An der Kanalwand wächst regelmäßig die sogenannte Sielhaut, ein Biofilm aus Bakterienschleim. Diese Sielhaut baut zwar auch Nährstoffe ab, ist also in den Prozess der Geruchsentstehung eingebunden, jedoch ist sie im Normalfall unproblematisch. Sie löst sich bei einer gewissen Dicke selber von der Kanalwand oder wird bei Starkregen weggespült.

Gerade die Zulaufsammler, die Kanäle kurz vor den Kläranlagen, wurden von den StEB regelmäßig begangen. Dabei konnte unabhängig von der Kanalreinigung festgestellt werden, dass der Geruch von der fließenden Wasserwelle ausgeht und nicht von der Sielhaut.

Wie wird das Abwasser frisch gehalten?

Da die StEB auf den Rückgang des Wasserverbrauchs und andere geruchsverschärfende Rahmenbedingungen keinen Einfluss haben, wird an einigen Stellen das Abwasser durch Zugabe von sauerstoffhaltigen Chemikalien frisch gehalten. Damit soll das Entstehen von Fäulnisprozessen möglichst hinausgezögert werden. Wir verwenden dazu Calciumnitrat. Es ist neben Calcium-Magnesiumnitrat die einzige großtechnisch und wirtschaftlich herstellbare flüssige Nitratform. Damit wird die Grundlast der Belastung abgesenkt. Da es sich um ein eher träges biologisches System handelt, können nicht alle Spitzenbelastungen behandelt werden.

Die Auswahl von Dosierstandorten und die Einstellung der richtigen Dosierung sind aufwändig. Mit Erfolg wird Nitrat in die großen linksrheinischen Zulaufsammler und im Netz Rodenkirchen eingesetzt. Dosierungen im Netz Langel (linkrheinisch) wurden mit Abnahme der Geruchsbelastung zurückgefahren. Im rechtsrheinischen Köln haben verschiedene Tests von Dosierstandorten bisher keine zufriedenstellenden Ergebnisse gezeigt.

Was können Sie bei akutem Gestank tun?

Tritt Abwassergeruch abseits der großen Sammler auf, so kann ein lokales Problem vorliegen. Das können Ablagerungen im Kanal, Verstopfungen von Regenbecken aber auch Abflusshindernisse in privaten Leitungen sein. Nach Möglichkeit suchen die Mitarbeiter der Stadtentwässerung nach der Ursache und beseitigen diese, wenn sie im öffentlichen Kanal gefunden wird.

Daher zögern Sie nicht, melden Sie uns länger anhaltenden Geruch. Bitte wählen Sie dazu unser Bürgertelefon: 221-26868 oder senden Sie ihre Mail an anliegenmanagement@steb-koeln.de .
Ihr Anliegen wird unverzüglich an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Wichtig ist eine möglichst genaue örtliche und zeitliche Beschreibung des Geruchsaufkommens.

Bei den großen Sammlern, in denen anaerobe Verhältnisse vorliegen können, helfen nur langfristige Maßnahmen.

Ist Geruch messbar?

Ja und nein. Elektronische Geruchssensoren werden in der Industrie bereits eingesetzt und zwar dort, wo definierte Geruchsstoffe auftreten. Beim Vielstoffgemisch aus Kanal und Kläranlage versagen heute aber noch automatische Systeme. Die StEB verfolgen die Entwicklung und wollen alltagstaugliche Systeme künftig gerne einsetzen.

Im Abwasserbereich muss man sich mit menschlichen Nasen helfen. Die Erfassung von Immissionen ist allerdings sehr aufwändig. Eine normgerechte Messreihe benötigt mindestens ein halbes Jahr Begehung durch Prüfer und ist auch nur in der Lage, die Situation in zeitlich und örtlich grobem Raster zu beschreiben. Kurzzeitige und lokale Ereignisse werden mitunter nicht erfasst, da die Wertungen einer statistischen Glättung unterliegen.

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In welchen Klärwerken landet das Abwasser?

Das Abwasser wird zu den fünf Kölner Kläranlagen in Stammheim, Langel, Rodenkirchen, Weiden und Wahn geleitet. Dort wird es gereinigt und schließlich in den Rhein geleitet.

Klärwerke Köln
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Kann man die Wärme des Abwassers nutzen?

Wussten Sie?

Dass Abwasser selbst im Winter in der Regel mehr als 10°C warm ist?

Abwasser ist nicht kalt. Selbst im Winter liegt die Abwassertemperatur in der Regel zwischen 10 und 15°C. Bei günstigen Bedingungen kann es sich finanziell lohnen, mit Abwasserwärme Gebäude zu heizen. In einer Großstadt wie Köln fließt immer Abwasser. Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln haben hierzu im Projekt "Celsius" - Wärme aus Abwasser der SmartCity Cologne eine Abwasserwärmepotentialkarte erstellt. Die Karte soll helfen, diese regenerative Energiequelle zu erschließen.

Projektpartner sind die Stadt Köln, die RheinEnergie und die Stadtentwässerungs-betriebe Köln. Auf der Seite SmartCity Cologne können Sie sich weiter informieren.

Abwasserwärmepotentiale im Kanal

Abwasserwärmepotentiale im Kölner Kanalnetz

Abwasserwärmepotentialkarte

Die Potentialkarte zeigt einen Teil des unterirdischen Kölner Kanalnetzes.
Auf ihr sind nur solche Kanäle dargestellt, die groß genug sind, damit dort ein Wärmetauscher eingebaut werden kann und in denen immer eine gewisse Menge Abwasser fließt. Ob die Abwassermenge für eine geplante Beheizung ausreicht, muss in einer individuellen Studie durch Fachleute untersucht werden.

Die Potentialkarte hilft dabei herauszufinden, wie weit ein Gebäude vom jeweiligen Kanal entfernt liegt. Denn über diese Distanz müssen Rohre verlegt werden, durch die das erwärmte Wasser zwischen Wärmetauscher und Wärmepumpe strömt.
Erfahren Sie mehr in unserer "Lesehilfe zur Abwasserwärmepotentialkarte".

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR arbeiten mit der RheinEnergie AG partnerschaftlich zusammen. Dort erreichen Sie Ihren Ansprechpartner für die nächsten Schritte in Richtung Heizen mit Abwasserwärme:

Georg Tillmann

RheinEnergie AG, Projektleitung Smart Energy

Tel.-Nr. 0221-178 3489

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